Generation – Was?!

Unsere Generation ist irgendwie ein Mysterium.
Die Omas und Opas sagen „Früher hätt’s das nicht gegeben!“ und Michael Nast beschreibt uns als beziehungsunfähig.

Um ehrlich zu sein weigere ich mich in diese Schublade gesteckt zu werden.
Ich weigere mich, als beziehungsunfähig bezeichnet zu werden.

Wir leben in Zeiten des Umbruchs.
Frauen ist es möglich wirklich Karriere zu machen. Das war nicht immer so. Und viele tun das auch. Auch ich habe das vor!
Es ist alles schneller geworden. Wir haben die Möglichkeit über unsere Smartphones innerhalb weniger Sekunden Zugriff auf fast alles zu bekommen.
Online Banking? Kein Problem
SMS, Whatsapp, Anrufe, Kalender, Internet, … Alles.
Und das soll scheinbar einer der Gründe sein, dass wir uns nicht mehr auf Beziehungen einlassen können?

Ich bin dagegen!
Zugegeben: ich bin single. Und das nicht zu knapp. Manchmal mag ich es und manchmal verabscheue ich es. Und wäre der Richtige dabei gewesen, dann kann man sich sicher sein, hätte ich ihn angekettet, wenn es hätte sein müssen! Aber gewiss nicht einfach ziehen lassen.
Bin ich nun beziehungsunfähig, weil ich noch niemanden festgebunden habe?
Die Zeiten früher waren meines Erachtens nach nicht im geringsten mit den heutigen Umständen vergleichbar.
Unsere Eltern hatten nicht die Möglichkeiten, die wir hatten. Sie haben sich früh kennengelernt und sind zusammen geblieben. Haben ein Haus gebaut und dort wohnen sie und haben uns aufgezogen. (Typisches Dorfkindbeispiel)
Aber sind wir mal ehrlich. Es gibt viele Trennungen und Scheidungen. Vielleicht, weil sie nicht den Luxus hatten, sich so in der Gesellschaft umzuschauen, wie wir es tun können?
Wer weiß das. Fakt ist: Sie haben es in der Mehrzahl der Fälle nicht getan.

marriagepicture

Irgendwie hat doch jeder von uns das Ziel später mal jemanden an seiner Seite zu haben, der mehr ist, als die Person, die man einst liebte. Es soll jemand sein, auf den man sich blind verlassen kann, jemand mit dem man es wirklich 40 Jahre aushalten kann. Und so jemand findet sich vermutlich nicht, wenn wir uns einfach auf jeden so einlassen und Dinge akzeptieren.
Eine solche Beziehung ist mehr als „zwei Menschen die sich gut riechen können!“
Es ist Sicherheit und Heimat. Und ich möchte mich nicht dafür entschuldigen oder mich als unfähig bezeichnen lassen müssen, nur weil ich mir bei der Suche nach dieser Sicherheit, meiner ganz persönlichen Heimat Zeit lasse und nicht in jedes nächst beste Haus einziehe.

Natürlich geben wir uns nicht so schnell zufrieden, wie die vorigen Generationen. Aber das ist in Ordnung! Telefonzellen wurden zu Smartphones, Computer zu Netbooks, Hausfrauen zu Vorstandschefinnen. Wieso ist es dann nicht in Ordnung, wenn wir die Perfektion, die wir in all den verschiedenen Facetten unseres Lebens fordern, nicht auch für unseren zukünftigen Partner fordern.
Für mich ist eins klar: Wenn ich diesen Menschen gefunden habe, dann werde ich nichts wegwerfen. Ich werde zusammen mit ihm an der Beziehung arbeiten. Man wird sich gegenseitig unterstützen und wertschätzen.

Bis ich diese Person nicht gefunden habe, werde ich weiter Menschen kennenlernen und weiter feststellen, dass eben nicht jeder diesen Platz einnehmen kann.

 

 

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten 😀 ♥

3 Gedanken zu “Generation – Was?!

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