Ich wusste alles – es änderte sich nichts.

Ich möchte euch heute erzählen, wie es dazu kam, dass ich angefangen habe mich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinanderzusetzen und was der Auslöser war.

Vor zwei Jahren habe ich mich nicht sonderlich darum gekümmert. Ehrlich gesagt war das nie ein Thema für mich. Ich war durchschnittlich gut in der Schule, ebenso in der Uni und hatte meine Freunde. Klare Ziele hatte ich nicht. Ich wollte mein Studium abschließen & dann irgendwann anfangen zu arbeiten. Bzw. war mir bewusst, dass ich das tun müsse, weil es gesellschaftlich so vorgegeben war.
Ich las selten Bücher und wenn waren es Romane, schaute viel Fern, hörte Musik und ging viel feiern. Meine Meinung war Gesetz, andere hatten Unrecht.
Ich hinterfragte die Welt nicht groß. Wenn es ein Problem gab, gab ich den Umständen oder anderen Menschen die Schuld. „Es war schon immer so, es wird immer so sein. MAN kann daran sowieso nichts ändern!“.

Du könntest sagen ich war auf dem besten Weg in ein Leben, in dem ich 45 Jahre lang ein und den selben Tag leben würde.

Wieso hat sich das so schlagartig geändert? Eigentlich begann alles damit, dass ich abnehmen wollte. Ich fühlte mich irgendwie nicht wohl, hatte Liebeskummer, habe Monate lang nur gefeiert, gesoffen, Essen bestellt und mich zeitgleich darüber beschwert zu wenig Geld zu haben. Ich brauchte einen frischen Wind in meinem Leben.

Januar 2016 – ich entschloss mich dazu die Stoffwechselkur zu machen. Und wenn ich ehrlich bin, dann war das der entscheidende Schritt. Das wusste ich damals nicht. Ich wollte nur abnehmen. Ich habe meine erste Kur gemacht, habe mich gefreut und machte viel Sport. Mein Leben war in den Grundzügen immer noch das gleiche. Nur mit weniger Alkohol und etwas gesünderem Essen. Statt ständig feiern zu gehen und in Bars und Clubs zu leben, lebte ich nun im Fitnessstudio. Bestellte viel zu viele Supps, shoppte viel und beschwerte mich weiterhin fleißig darüber, dass sich meine finanzielle Lage nicht änderte.

Im Jahr 2016 passierte aber mehr, als dass ich die Kur gemacht habe. Ich lernte Network Marketing (im folgenden NWM genannt) kennen. Ehrlich gesagt war meine Einstellung gegenüber NWM zu dem Zeitpunkt nicht die beste, was an dem lag, was man mir darüber erzählte und wie wir wissen hinterfragte ich die Dinge nicht. Die Menschen waren nett. Gar nicht so seltsame Wesen, wie ich dachte, dass sie es sein würden. Also schaute ich mir das Ganze dann doch etwas genauer an.
Ich glaube es war eine Mischung aus „Mensch die sind aber nett, da willst du dazu gehören“ und „Das will ich auch!“ was mich dann dazu bewogen hat zu bleiben und NWM in mein Leben zu integrieren.

Ich hatte keine Ahnung davon. Konnte nicht mal erklären, was ich da mache. Alles was ich wusste war, dass es in mir drin etwas gab, das mir das Gefühl gab etwas gefunden zu haben, von dem ich nicht wusste, dass ich danach suchte.
So kam es, dass ich Tage, Wochen und Monate damit verbrachte etwas zu tun, das ich nicht tat. Im Grunde tat ich gar nichts und wartete darauf, dass sich der Erfolg einstellte. Klingt nach einem guten Plan, oder? Nichts tun und erfolgreich werden. So läuft es aber nicht.

Wer nichts tut, der kann nicht wachsen.

Ich begann NWM die Schuld zu geben. In meinem Inneren fragte ich mich oft, wieso das bei mir nicht funktioniert, dass es vielleicht doch nicht so toll ist, wie alle vorgeben und war irgendwann einfach verzweifelt. Aber aufgegeben habe ich nie. Das kam nicht in Frage. Es musste einen Weg geben, wie ich besser werden würde. Ich wollte erfolgreich werden!

Ich habe irgendwann verstanden, dass es an mir liegt.

Das ist übrigens eine sehr bittere Erkenntnis. Wenn etwas nicht funktioniert, dann liegt es zu mindestens 90% an uns. Nicht an der Sache selbst.
Ich war einfach nicht gut genug. Und so fing ich an mich auf die Suche nach Wachstum zu begeben. Ich suchte Möglichkeiten, wie ich besser werden könnte.
Ab diesem Moment war kein Podcast, kein Zitat, kein Video und kein Buch mehr vor mir sicher. Ich verschlang alles, das ich in die Hände bekam. Und es änderte sich.. NICHTS!
Mein Leben war immer noch das gleiche, meine Situation hatte sich nicht geändert.
Ich wollte Leben verändern. Meines und das anderer Menschen direkt mit. Ich wollte etwas bewegen und das einzige, das sich bewegte war mein Kontostand. Und zwar mit jedem neuen Buch und jedem neuen Event, das ich besuchte nach unten.

Ich hatte all die Informationen. Alles, das ich wissen musste, habe ich gelesen, gehört, gesehen oder anderweitig wahrgenommen. Wieso änderte sich nichts?

Es änderte sich nichts, weil ich nichts änderte!

Der Moment, in dem mir das bewusst wurde, war der Moment, in dem sich alles änderte.

Ich passte meine Gewohnheiten Step by Step an und fing an mein Handeln, mein Denken und meine Art zu sprechen immer weiter zu überdenken.
Ich bildete Leitsätze, schrieb meine Ziele auf und habe angefangen zu TUN.
Mein Leben änderte sich Tag für Tag. Tut es noch und wird es immer tun. Meine Message begann Menschen zu erreichen, die wiederum etwas in ihrem Leben änderten. Und es bildete sich allmählich ein Team um mich herum, das ich über die Maße liebe und das stetig wächst.

Der große Auslöser mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und mich auf den Weg zu meinen persönlichen 100% zu machen war also mein Wunsch im NWM erfolgreich zu werden. Ich habe irgendwann einfach verstanden, dass ich erst jemand werden muss, der mit Erfolg umgehen kann. Ich musste anfangen zu tun anstatt nur Informationen aufzunehmen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich nicht aufgegeben habe, sondern irgendwann angefangen habe nach Möglichkeiten zu suchen, wie ich besser werden kann. Und dass ich angefangen habe aus meiner Komfortzone heraus zu gehen und zu TUN.

Du musst das Licht einschalten, wenn du einen Raum erleuchten willst. Es reicht nicht nur zu wissen, wo sich der Schalter befindet.

Ich hatte unterschwellig viel Angst vor der Meinung anderer Menschen, bis mir irgendwann bewusst wurde, dass es egal ist, was ich tue und dass es immer Menschen geben wird, die das nicht gut heißen würden, oder mich nicht mögen werden. Da ist es egal was ich mache. Und wenn es ohnehin egal ist, dann kann ich auch gleich das machen, was ich wirklich will.

Und jetzt? Jetzt befinde ich mich auf dem Weg, meine 100% zu erreichen und erziele endlich sichtbare Ergebnisse. Ich freue mich auf das, was noch kommt und bin bereit für die anstehenden Lektionen.

XO
Gina

5 Gedanken zu “Ich wusste alles – es änderte sich nichts.

  1. extremunlimited schreibt:

    Hallo du. Dieser Beitrag macht Mut etwas zu verändern und es auch durch zu ziehen, denn oft ist es ja so dass man zwar voller Elan. Etwas beginnt und dann trotzdem in das alte bequeme Verhaltensmuster zurück fällt. Bin gerade in einer ähnlichen Situation und kann jeden Satz den du geschrieben hast verinnerlichen. Alles Liebe C.

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